Den werden Sie bestimmt mögen. Wäre es nicht toll, wenn Sie den Absatz einzelner Produkte auf Ihrer Karte ganz gezielt fördern und steuern könnten? Wenn wir an Produktfrische, Zubereitungszeit, Einkauf und Lagerkapazität denken, dann hätte so ein Tool zur Absatzförderung schon einige Vorteile, oder?

Mit diesem Thema haben sich auch ein paar Restaurant Manager beschäftigt. Sie wollten einen Weg zur Absatzsteigerung finden, ohne dass man das Gericht durch teurere Zutaten aufwerten muss, ohne dass man blumige Superlative zur Beschreibung benötigt und ohne dass man mehr Geld in die Küchenmannschaft oder in teure Geräte investieren muss.

Sie machten einfach folgendes:

Sie bezeichneten das zu fördernde Gericht einfach als „Am beliebtesten“
(Im Englischen Originaltext: „most popular“).

Bei einem Test in mehreren Restaurants konnte mit dieser einfachen Taktik der Umsatz einzelner Gerichte um 13% bis 20% gesteigert werden.

Die Umsetzung kann auf verschiedenen Wegen erfolgen und habe ich zwei Vorschläge für Sie:

Die dezente Variante: Sie könnten z.B. einen kleinen * neben den gewünschten Artikel setzen und im Fußbereich der Karte eine Legende einfügen: * Am beliebtesten

Die aggressive Variante: Gleich neben dem Artikel Am beliebtesten!

Natürlich können Sie auch ganz andere Varianten entwickeln und sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Was auch immer am besten zu Ihrem Konzept passt, ist für Sie richtig. Was steckt eigentlich hinter dieser Taktik?

Verhaltenspsychologen führen das auf den sogenannten „Social Proof“ zurück. Bei Entscheidungen schauen wir gerne nach, was andere machen und neigen wir dazu, uns nach der Entscheidung von Vielen zu richten. „Wenn XY so beliebt ist, dann muss da wohl was dran sein“ denken sich dann viele Gäste.

Viel Spaß mit Most popular!

 


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