Beim Erstellen der Speise- und Getränkekarte gibt es zwei „Lager“

Auf der einen Seite: „Je mehr, desto besser“

Auf der anderen Seite: „Klein, aber fein“

Beides klingt gut, aber was ist wirklich besser?

Eine Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Columbia und Stanford hat untersucht, wie sich die Größe des Angebots auf das Kaufverhalten auswirkt. Dabei wurden Gourmet-Marmeladen zum Kauf angeboten. Beim ersten Durchlauf gab es 24 verschiedene Geschmacksrichtungen, bei der zweiten Versuchsreihe wurden nur 6 verschiedene Marmeladen zum Kauf angeboten.

Das größere Angebot hatte nur einen Vorteil: Es zog um etwa 50% mehr Interessenten an.

Mit dem kleineren Angebot konnten jedoch mehr als 7 x (sieben mal) so viele Verkäufe erzielt werden, als beim größeren Angebot. (Mehr Info dazu im Buch in Kapitel 18)

Damit dürfte der Gewinner zumindest auf wirtschaftlicher Sicht feststehen.

Und es gibt noch mehr. Ein grosses Angebot führt zu einer gesteigerten Erwartungshaltung und negativen Gefühlen, wie Angst, Stress und Bedauern. Je größer das Angebot, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass sich Gäste enttäuscht und frustriert fühlen. Dabei handelt es sich übrigens um emotionale Reaktionen. Die können auch auftreten, wenn die gastronomische Leistung einwandfrei war.

Das kleinere Angebot reduziert diese negativen Empfindungen und führt dazu, dass sich Ihre Gäste zufriedener fühlen.

Ein kleineres Angebot führt also zu mehr Umsatz und macht die Gäste glücklicher. Was will man mehr?

Wenn Sie mehr solche Infos suchen, können Sie einen Blick in mein neues Buch „Wie man in der Gastronomie Gewinn erzielt“ werfen. Darin finden Sie eingekochtes Praxiswissen, das Sie in Ihren Gewinn ummünzen können.

Viel Erfolg!

Ihr

Peter Graf

P.S. Bei Bestellung meines Buchs direkt bei uns im Verlag ist der Versand nach Österreich und Deutschland kostenlos und erhalten Sie auch eine 14 Tage Geld zurück Garantie.


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